- Kundin
- taz Verlags u. Vertriebs GmbH
taz.de - Projektzeitraum
- Oktober 2019 - jetzt
- Aufgabe
- Entwicklung der Zeitungs-App für Android
- Unsere Leistungen
- Konzeption und Entwicklung der gesamten Android-App, Verwaltung und Auslieferung der App in die Stores (Google, F-Droid)
- Eingesetzte Technologien
- Android, Kotlin, GraphQL

Über die Kundin
Um was es geht
Die taz hat sich vorgenommen, dem Zeitgeist entsprechend, eine App zu entwickeln, die das digitale Medium in den Vordergrund stellt. Wir freuen uns sehr, dass wir sie dabei seit 2019 tatkräftig unterstützen können. Im Oktober 2025 soll die Seitenwende stattfinden, das heißt, die taz veröffentlicht die Tageszeitung nur noch digital - kein Papier mehr. Wir sind stolz, den Weg mit der taz gehen zu können. Die Herausforderungen, die es mit sich bringt, ein Zeitungsgefühl in digitaler Form abzubilden, waren und sind sehr vielfältig.
Der Bedarf
Die gedruckte Tageszeitung in die App
Die taz war eine der ersten Tageszeitungen, die ihre Inhalte im Internet zur Verfügung gestellt haben. Somit existiert auch ein riesiges digitales Archiv der taz. Die taz App stellt den Zugang zu diesem reichen Angebot an Ausgaben bereit. Ein Zugriff auf die Ausgaben ist leicht über das integrierte Abo-Modell möglich. Da die Leser*innenschaft der taz sehr divers ist, wurde ein großes Augenmerk darauf gelegt sowohl junge Digital Natives, aber auch ältere Menschen für die taz App zu begeistern.

Die Lösung
Innovatives Design und modernste Komponenten
Um die Ausgaben der Tageszeitung zu erhalten und verarbeiten zu können, kommuniziert die App per GraphQL mit dem Backend der taz. Auch der Abgleich mit dem Abo-System findet hierüber statt. Ein Flügel zur Übersicht und eine innovative Navigation durch die Ressorts und den zugehörigen Artikeln bringen die Ausgabe ins Digitale. Taz-typische Kniffe und Spielereien berücksichtigen das Look-and-Feel, welches die breite Leser*innenschaft aus der gedruckten Ausgabe gewohnt ist. Das Vorlesen-lassen der Artikel, eine Barriere-Armut, individualisierbare Darstellungen (wie etwa Scrollen durch Tippen, Schriftgröße ändern, Nachtmodus, etc.) führen dazu, dass die sehr unterschiedlichen Lesegewohnheiten der vielen Nutzer*innen bedient sind.


Highlight
Die Zeitung lesen und hören
Neben einer durchdachten Verspieltheit, die aus dem simplen Anzeigen von Webviews, eine taz-typische Leseerfahrung macht, bildet der Audioplayer ein besonderes Merkmal. Die taz lässt ihre Artikel maschinell einlesen. So können diese innerhalb der App vorgelesen werden. Die App nutzt hierbei den Android MediaPlayer, sodass die Steuerung der Wiedergabe auch durch Android vorgenommen werden kann. Das heißt zum Beispiel, dass man auf dem Fahrrad die taz hören (und am Kopfhörer bedienen) kann, ohne die App die aktiv zu benutzen und offen zu haben. Durch das Erstellen von Wiedergabelisten kann man sich die Lieblingsartikel vormerken und unterwegs genießen.


*Der Quellcode der Anwendung steht unter einer freien Lizenz auf GitHub zur Verfügung und lädt die Community zur Mitwirkung und Weiterentwicklung ein.
Die digitale taz wird von Leuten mit großer Leidenschaft gemacht. Seit dem Beginn unserer Zusammenarbeit haben die Entwickler*innen der control.alt.coop unser Team mit ihrer Kreativität, ihrer Zuverlässigkeit und ihrer Aufgeschlossenheit erheblich bereichert und vorangebracht. Unsere Zusammenarbeit ist durch großes Vertrauen und Wertschätzung geprägt.
Lena Kaiser
Projektkoordinatorin | taz